Der Spielzeugprinz

Prinz Albrecht zu Sänftenberg steht kurz vor seiner Krönung zum König. Den blassen Jüngling (Marc-

Sebastian Gerisch) plagt die Langeweile und eine unstillbare Leidenschaft nach Spielzeugen. Sein Vormund

und Berater Messire Antoine (Joèl Marion) rät ihm zu einer Kur im allseits gelobten Spielzeugland. Seine

aufdringlichen Schmeicheleien beflügeln die Hochnäsigkeit des Prinzen, nehmen ihm die Angst vor den Gefahren,

durch den unheimlichen Spiegelwald zu reisen. Prompt trifft er dort auf eine Zauberin, geht seiner Lakaien verlustig,

wird überfallen und seiner Kleider beraubt. Hilflos verbringt er eine Nacht im Wald. Am nächsten Morgen entdeckt

ihn ein seltsamer Waldläufer (Udo Neubert). Dieser stumme, unablässig „Grinsende“ hilft dem Prinzen aus der Klemme.

Fortan fahren sie gemeinsam ins vermeintliche Spielzeugland. Bei einer Rast verlieren sich die Beiden. Albrecht ist wieder

auf sich allein gestellt. Unermüdlich sucht er weiter nach dem Weg ins Spielzeugland und gerät dabei an seine Grenzen.

Einfache Leute vom Land helfen dem Erschöpften immer wieder auf. Keiner von ihnen glaubt ihm, daß er der Prinz

Albrecht sei. Bei einem Gasthof trifft er den Grinser wieder. Beide müssen die Flucht ergreifen, da sie für Sänftendiebe

gehalten werden. Inzwischen ist der Vetter Albrechts, Heinrich der Rundliche, an dessen Stelle getreten und plündert die

Bauerngüter des Landes aus. Zu solch einem opulenten Sauf- und Fressgelage führt der Grinser nun den Prinzen Albrecht.

Hier fliegt die Verschwörung auf. Der Rundliche (Uwe Peisker) erleidet einen Schock und auch Albrechts Berater Antoine

gerät in arge Bedrängnis, versucht zu fliehen. Doch nicht nur er hatte den Grinser unterschätzt…

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Trailer:

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